Das Cuciniale Kochsystem besteht aus einer App, einem Sensorstab und einem intelligenten Induktionskochfeld

Nie wieder mittelmäßige Steaks essen

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Ein neues Kochsystem erleichtert Profis die Arbeit und macht’s Kochanfängern leicht. Selbst Kinder legen dafür Gameboy und Co. beiseite und wollen plötzlich Kochen lernen.

Cuciniale Kochsystem
Das Cuciniale Kochsystem besteht aus einem intelligenten Induktionskochfeld, dem GourmetSensor und der GourmetPilot-App

„Meine Kinder interessieren sich plötzlich für Küchenkräuter“, erzählt Till von Engelmann, als er mir auf der area 30, der Ordermesse für den Küchenfachhandel, Cuciniale vorführt. Bereits auf der IFA weckte das intelligente Kochsystem Begeisterung. Sogar „Welt der Wunder“ hat schon berichtet.

Wir stehen am Herd und lassen uns via Tablet per GourmetPilot Schritt für Schritt zum Ziel führen: ein medium done (leicht durch) gebratenes Filetsteak. Es beginnt damit, dass von Engelmann die Pfanne aufsetzt und den Herd gar nicht erst einschaltet. Ist auch nicht nötig. Das erfahrene Induktionskochfeld hat über ein Jahr lang so gut wie jedes Kochgeschirr kennengelernt, das es auf dem Markt gibt. Dadurch merkt es jetzt, dass es sich bei der aufgestellten Pfanne um eine aus Edelstahl handelt und keine aus Gußeisen oder z. B. eine beschichtete Pfanne.

Gelinggarantie dank Geräteintelligenz

Nicht nur das: Als von Engelmann das Steak in die Pfanne legt, schließt dieses Kochfeld aus dem Temperaturunterschied an der Unterseite der Pfanne, dass nur ein Fleischstück hineingelegt wurde, auch, wie schwer dieses ist, und ob Öl hinzukam oder nicht. Weitere Informationen erhielt der Herd im Vorfeld vom GourmetPilot. Dieser App hat von Engelmann gleich zu Beginn mitgeteilt, dass er Rind braten will – mehr nicht.

Der GourmetPilot steuert alles weitere und sorgt für die gradgenau passende Erhitzung des Fleisches, das nun anbrät und schon einen köstlichen Geruch verbreitet. Auf dem Tablet wird der Kochvorgang fotorealistisch wiedergegeben. Nach wenigen Minuten führt der GourmetPilot auf dem Tablet auffordernd vor, wie wir den GourmetSensor ins Fleisch pieksen sollen.

Dieser hypersensible Sensorstab ist nicht mit einem Bratentemperaturfühler zu vergleichen. Er besitzt 6 Messpunkte mit unterschiedlichen Funktionen, und aus denen berechnet die App, wie alt das Fleisch ist, ob es sich um Rumpsteak handelt, Kotelett oder ein anderes Stück. All das fließt direkt in die automatische Anpassung von Hitze und Gardauer ein.

Nichts brennt mehr an, kocht über, wird zäh

Ein paar Minuten später werden wir aufgefordert, dass Fleisch zu wenden. Bald darauf wird uns gezeigt, wie und wie lange wir mithilfe einer Fleischzange auch die Seiten des Steaks braten sollen. Anschließend ist das gute Stück fertig. Das Endergebnis ist – man ahnt es schon – perfekt: leicht durch, schön rosé, zart und saftig.

Gleich neben uns hat von Engelmanns Kollegin passend zum Steak auf einem portablen Kochfeld das Risotto zubereitet. Oder zubereiten lassen, denn auch hier hat sie der GourmetPilot Schritt für Schritt angeleitet. Das sonst übliche Rühren und allmähliche Nachgießen der Brühe war gar nicht nötig.

Die intelligenten Kochfelder sind in verschiedenen Größen erhältlich. Die App soll in Zukunft einen geteilten Bildschirm besitzen, sodass man parallel zwei Gerichtbestandteile zubereiten kann. Auch die Rezeptdatenbank – derzeit beinhaltet sie 130 Rezepte –  wird fortlaufend erweitert.

Noch ist das famose Trio nicht erhältlich, aber die Preise stehen schon fest. Da kann man nicht meckern! Unter https://www.cuciniale.com/oxid/Produkte/ könnt Ihr vorbestellen.

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